WARUM AUSLANDSHUNDE

Gibt es bei uns nicht Leid genug?

Mitunter wird man als Tierschützer gefragt, ob es denn in Deutschland nicht genug Tiere in den Tierheimen gäbe...

Ja, die gibt es schon, aber bei großer "Kampfhund"-Quote (von mitunter 85%!) sind Gesetzgeber und Züchter gefragt, andere Hunde sind oft ebenfalls von den Behörden eingezogen und zeigen dementsprechende Verhaltensauffälligkeiten. Hier haben im Vorfeld schon Halter oder Züchter versagt – es hilft aber nicht den Tieren, die nun kaum noch in richtige Bahnen zu lenken sind, aber auch nicht den mitunter sachkundigen Menschen, weil die Behörden bestimmte Rassen und deren Kreuzungen teilweise gar nicht mehr zur Haltung zulassen.

Dennoch gibt es natürlich auch in deutschen Tierheimen viele Hunde, die ein liebevolles Zuhause dringend benötigen - und das unterstützen wir auch!

Die "lieben und süßen" Hunde sind hierzulande jedoch binnen weniger Stunden vermittelt – und auch wir können und dürfen (!) keine Hunde vermitteln, von denen offensichtlich ernstzunehmende Gefahren ausgehen.

Bei den südeuropäischen Hunden ist die Lage der Hunde und damit auch der Tierbestand in den Auffangstationen völlig anders als bei uns:
Diese Tierschutzfälle kommen überwiegend von der Straße, haben ein facettenreiches Wesensspektrum und dennoch so gut wie keine Chance auf ein artgerechtes Leben außerhalb des Tierheims, in einer häuslichen Umgebung mit Familienanschluss. Denn hier sammelt sich alles, was auf der Straße frei herumläuft, was der Jäger einfach mal so "ausrangiert", weil der Hund doch nicht so erfolgreich (mehr) ist wie erwartet, oder was einfach über den Zaun geschmissen wird – getreu dem Motto, "aus den Augen, aus dem Sinn". Und das gibt es dort in viel größerem Maße als bei uns – und alle Charaktere sind dabei, eben auch die "Lieben und Süßen".

Doch dies ist nur der eine Grund, sich in diesen Ländern für den Tierschutz zu engagieren. Der Hauptgrund ist eigentlich der, wie mit den Hunden & Katzen (neben Vögeln, Stieren und weiteren Tierarten) außerhalb der Tierschutzvereine vor Ort dort umgegangen wird!
Hier herrscht offenbar zumindest bei einem Teil der Bevölkerung ein ganz anderes Verständnis zu dem Umgang mit Tieren, als bei uns (wohlwissend, dass es auch bei uns grausame Tierhaltung gibt, wie z. B. in der Massentierhaltung für die Nahrungsmittelindustrie).

Folgendes Beispiel zeigen eine Rettungsaktion unseres Partnertierheims ALBA zusammen mit der span. Polizei aus einem nicht mehr bewirtschafteten Hof, der zu "Zuchtzwecken" für die dortige Jägerschaft missbraucht wurde:

Obiges Video ist jedoch bei weitem nicht die schlimmste "Tierhaltung", die man in Spanien antreffen kann.
Als Beispiel bieten zeigen wir im nachfolgenden Download, wie in Spanien u. a. mit den Galgos umgegangen wird. Die Seite stammt vom 13.12.2011 von www.tierschutznews.ch

Achtung - für schwache Nerven und Kinder nicht geeignet!

Und hier setzt der Tierschutz an, denn z. B. ist es in Spanien immer noch in vielen Gemeinden Gesetz, dass Hunde, die länger als 21 Tage im staatlichen Tierheim verweilen, getötet werden.
Dieses "Auffangstaionen" sind sogenannte "Perreras", zu deutsch Tötungstationen!

Der nachfolgende Bericht beschreibt die tatsächlichen Zustände vor Ort,
auch hier bitte Kinder vom Lesen fern halten!

Perreras, Bericht aus der Praxis.pdf
PDF-Dokument [108.5 KB]

Nachfolgend noch ein Video, welches die traurige Situation des Hundes in der Welt eindringlich verdeutlicht
- die begleitenden Texte dürften wohl niemanden unberührt lassen.
Auch hier: Für Kinder und schwache Nerven ungeeignet!

Private Organisationen vor Ort versuchen, zumindest einen Teil dieser Tiere zu retten, und finden in deutschen Tierschutzvereinen dankbare Abnehmer, die den traurigen Fällen ein neues schönes Leben ermöglichen.

Und selbstverständlich heißt "Tierschutz" auch, die Vermehrung am "Entstehungsort" zu verhindern, aber das kostet viel, sehr viel Geld! Von daher bleibt gemeinnützigen Vereinen wie dem unsrigen – zumindest in der ersten Zeit – nur die Möglichkeit, das bereits vorhandene Tierelend zu verhindern und die Hunde (natürlich kastriert) dort auszufliegen.

Das Verständnis - oder besser gesagt Unverständnis - zum schützenswerten Individuum Tier ist natürlich nicht nur ein Problem in SW-Europa, sondern auch in anderen europäischen Staaten, wie z. B. in Griechenland, Rumänien, Polen... und weiter nach Osten ausgreifend in der Ukraine (nicht nur zur Fußball-EM!) bis runter nach Thailand und Korea... von China wollen wir gar nicht reden...

Wir sind uns dessen voll bewusst, können aber nur dort effektiv helfen, wo wir die notwendige Infrastruktur und Personen vor Ort haben, denn Hilfe im Ausland beginnt vor allem nicht hier in Deutschland, sondern vor Ort!

Insofern gibt es auch in den aufgeführten Ländern engagierte Tierschützer vor Ort - und wir als Deutsche sollten auch nicht ganze Bevölkerungsgruppen pauschal verurteilen.

In Zeiten, wo jeder Mensch in Europa wohnen und arbeiten darf, wo er möchte – übrigens auch ohne Impfpass – sollte es doch auch möglich sein, für Hunde (die nicht für sich sprechen können und zudem geimpft und ärztlich untersucht sind) das Gleiche zu verlangen!
Und wenn Sie Obst aus Spanien essen, haben Sie da Angst vor Krankheiten?

Bitte helfen Sie uns, diese Not in Südeuropa zumindest ein wenig zu lindern – und für diese Hunde einen "Hundetraum" wahr werden zu lassen!

Nur bei einer Sache hören auch bei uns die Vermittlungsaktionen auf, selbst wenn daran Tiere beteiligt sind:
Und zwar beim gewerblichen Hundehandel, wo "süße Welpen" aus dem Auto heraus verkauft werden, auf Marktplätzen dargeboten, oder in Boxen zusammengepfercht noch auf dem Flughafengelände unter das ahnungslose Volk gebracht werden.
Hier ist weniger meist mehr!

Abschließende Gedanken zum Tierschutz

Tierschutz ist mehr, als Hunde & Katzen retten - Tierschutz fängt bei der Einstellung zum Tier an - ein "lustiges Schwein", welches Ihnen auf der Speisekarte eines Restaurants zuwinkt, hat aber auch rein gar nichts mit der Realität zu tun!

Schauen sie im doppelten Sinne über den "Tellerrand" - am besten vor dem nächsten großen Schlachtefest - gucken Sie nicht weg!
So werden die verschiedensten Tiere immer noch weltweit behandelt... nicht überall... aber immer noch...

Klick zum renommiertesten und weltweit anerkannten 90 min Video
"die Erdlinge" hier.

Achtung - die ersten Minuten erscheinen "harmlos", dann geht es auch um Hunde - Kinder bitte fernhalten!

HUNDETRÄUME WERDEN WAHR e.V.

 

Tierschutz für ein schönes Hundeleben
mit lieben Menschen

 

 

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